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Aktuelles

 

Schmerztabletten machen bei Grippe noch kränker

Eine aktuelle Studie der McMaster University untersucht die Wirkung von Medikamenten gegen Grippe. Viele dieser Medikamente enthalten Schmerzmittel, welche die Symptome verringern, aber auch das Fieber senken. Hier liegt das Problem: Fieber gilt als Waffe gegen die Viren, denn die höhere Temperatur soll die Viren daran hintern, sich weiter zu verbreiten. Durch die unterdrückten Symptome, wagen sich kranke Menschen wieder ins Getümmel und können so andere anstecken, da sie ja selbst noch krank sind.

Deswegen lieber zwei Tage länger im Bett bleiben und sich richtig auskurieren. Manchmal muss man ja vielleicht nicht gleich zu den starken Medikamenten greifen, es kann auch mal ein einfaches Hausmittel helfen.

 

 

Wenn die Blase quält - Was tun bei Blasenentzündung?

Ständiger Harndrang, starke Stiche und Brennen beim Wasserlassen. Meist passiert dies in der kalten Jahreszeit, da der Körper durch die Kälte schlechter durchblutet ist. So haben die Bakterien leichtes Spiel und schon hat man eine unangenehme Blasenentzündung. Sollte es so stark werden, dass man Fieber bekommt, sollte man unbedingt den Arzt aufsuchen. Bei einer leichten Entzündung kann man sich auch selbst mit natürlichen Mitteln helfen wie zum Beispiel Cranberry Tabletten oder Kapseln, welche man in der Apotheke rezeptfrei kaufen kann.

Wie kann dagegen vorgebeugt werden? Unterkühlung vermeiden, besonders die Füße immer warm halten. Auf die Hygiene achten und viel trinken.

 

 

Koffein verbessert die Gedächtnisleistung

Eine Studie der Johns Hopkins University hat ergeben, dass Koffein nachweislich die Gedächtnisleistung unterstützt. Dabei wurden 160 Personen, welche nicht regelmäßig Kaffee trinken, 24 Stunden lang getestet. Einige davon erhielten Koffeintabletten und einige nicht. Die Personen, welche Koffein zu sich genommen hatten, konnten sich Bilder und Muster länger und besser merken. Natürlich bedeutet das nicht, dass man bedenkenlos große Mengen Kaffee trinken sollte, betonen die Studienautoren. Auch hier gilt die alte Weisheit: die Dosis macht das Gift.

 
 

Ein Fortschritt in der Krebsforschung

Neulich gelang es einem Team von Wissenschaftlern der Cornell University krebszerstörende Nanopartikel herzustellen, welche Tumorzellen im Blut zerstören und damit die Ausbreitung von Krebs verhindern.

Einer der wichtigsten Faktoren bei der Lebenserwartung nach einer Krebsdiagnose ist, ob der Tumor bereits Metastasen gebildet hat. Die Hoffnungen in dieses neue Verfahren sind groß, weitere Forschungen sind jedoch unbedingt nötig. Aktuell wird diese wunderwirkende Substanz nur an Mäusen getestet.  

 

 

Essen, das glücklich macht

Ausgewogene, gesunde Ernährung wirkt sich nicht nur positiv auf unseren Körper aus, sondern beeinflusst auch unsere Stimmungslage. Welche Lebensmittel eine besonders intensive Wirkung auf den menschlichen Organismus haben und sogar gegen Depression helfen können, verraten wir Ihnen hier:

  • Ananas: Die tropische Frucht fördert die Bildung des Glückshormons Serotonin. Das in der Ananas enthaltene Vitamin C stärkt den Kreislauf und die Konzentration. 
  • Bananen: Kalium entspannt, B-Vitamine stärken das Nervengerüst, Magnesium macht leistungsfähiger und Fruchtzucker und Kohlenhydrate fördern die Bildung von Serotonin. 
  • Bitterschokolade: Das Trio aus Zucker, Fett und Kohlenhydrate fördert ebenfalls die Serotoninbildung und sorgt so für gute Laune. Wer Bitterschokolade nicht mag, greift am besten zu Datteln – sie haben eine sehr ähnliche Wirkung. 
  • Nüsse sind sehr vitaminreich und machen fröhlich. 
  • Vanillearoma zügelt den Heißhunger auf Süßes. Es bringt den Serotoninspiegel in Schwung und entspannt. So kann man beruhigt das eine oder andere Mal zum beliebten Vanillekipferl greifen. 

 

 

Arzt in der Nacht

Unter der bundesweit einheitlichen Rufnummer 141 (ohne Vorwahl) können Erkrankte den ärztlichen Bereitschaftsdienst erreichen. Das Telefonat ist kostenlos – sowohl im Festnetz als auch per Handy. Anrufer werden direkt zu einem Arzt bzw. medizinisch ausgebildeten Personal weitergeleitet. Der Ärztefunkdienst ist an Wochenenden sowie in den Nachtstunden von 19:00 bis 7:00 Uhr besetzt.

Wichtig: In lebensbedrohlichen Fällen rufen Sie bitte die Nummer 144 (Rettung).

Bereiten Sie bitte folgende Informationen für das Telefonat vor:

  • Wer ist erkrankt?
  • Eigene Telefonnummer
  • Name des Hausarztes
  • Adresse und Anfahrtsweg
  • Seit wann bestehen die Beschwerden?
  • Bestehende Erkrankungen
  • Einnahme von Medikamenten

 

Tanzend das Risiko „Demenz“ verringern

Durch Tanzen das Risiko an Demenz zu erkranken um unglaubliche 76% verringern – dies bestätigt eine Studie, für die über 21 Jahre lang Ergebnisse gesammelt wurden. In Bruchteilen von Sekunden Entscheidungen treffen, dies gilt sowohl für den führenden als auch für den folgenden Partner. Frauen interpretieren die Signale ihrer Tanzpartner, was Intelligenz, Achtsamkeit, Einfühlungsvermögen und Entscheidungen treffen erfordert.

Angefangen von Swing oder Rumba über Foxtrott und Walzer oder vielleicht ein bisschen Tango - jede Art von Tanz reduziert Stress, ist gut für das Herz-Kreislauf-System und nicht zuletzt für den sozialen Zusammenhalt.

 

 

Fit im Alter

Eine Studie an Senioren mit einem Durchschnittsalter von 64 Jahren zeigt auch wer im späten Alter mit Sport anfängt kann seine Aussichten auf ein gesundes Altern, um das siebenfache erhöhen. Denn fortgeschrittenes Alter ist kein Grund, nicht mit Sport anzufangen.

3500 Personen nahmen an der Britischen Studie teil  40 Prozent der Teilnehmer hatten am Ende des Untersuchungszeitraumes eine chronische Krankheit entwickelt, nahezu 20 Prozent waren depressiv, ähnlich viele litten unter kognitiven Beeinträchtigungen. Zugleich wurden 20 Prozent der Gruppe als gesund Alternde, die geistig fit und sozial aktiv waren.

Dabei zeigte sich deutlich die positive Veränderung der Bewegung: Die Personen, die mindestens einmal in der Woche körperlich aktiv waren, blieben mit einer drei- bis vierfach erhöhten Wahrscheinlichkeit gesund als die Inaktiven.

Wissenschaftler definieren das gesunde altern ohne chronische Krankheiten.

 

Zu langes Sitzen führt zu Durchblutungsstörungen

 

Das alt bekannte Sprichwort „Wer rastet der rostet“ wurde nun durch eine australische Langzeitstudie bestätigt: Menschen, die länger als vier Stunden täglich sitzen, sind anfälliger für Bluthochdruck, Herzkrankheiten, Krebs oder Diabetes. Denn langes Sitzen zwingt den Stoffwechsel auf Sparflamme zu arbeiten, wodurch der Kalorienverbrauch sinkt und der Kreislauf sich verlangsamt.

Tipps gegen Durchblutungsstörungen:

  • Ändern Sie häufig Ihre Sitzposition.
  • Nutzen Sie wenn möglich Stiegen statt Aufzügen.
  • Tragen Sie keine zu engen Kleidungsstücke oder Schuhe – das blockiert die Durchblutung zusätzlich.
  • Achten Sie auf eine ballaststoff- und vitaminreiche Ernährung.
  • Machen Sie täglich einen kleinen Spaziergang.

Wie lebt man gesünder?

 

Eine Reihe unorthodoxer Tipps für einen gesünderen Lebensstil hat der Leiter der Abteilung für Innere Medizin am Krankenhaus Wels, Prim. Univ. Prof. Dr. Bernd Eber, zusammengestellt:

  • Beim Schwimmen ist Kraulen oder Rückenschwimmen dem Brustschwimmen vorzuziehen.
  • Die trockene finnische Sauna ist empfehlenswert, das feuchte türkische Dampfbad hingegen nicht.
  • Vorsicht beim Schneeschaufeln und Rasenmähen, am Beginn der Saison sind das die häufigsten Herzinfarkt-Auslöser.
  • Schnelles Gehen ist ebenso gesund wie Laufen. Nordic Walking wird eher überschätzt.
  • Wein ist besser verträglich als Bier, die Dosis sollte freilich gering gehalten werden.
  • Äpfel sind gesünder für den Körper als alle anderen Obstsorten.
  • Achten Sie bei Fertigspeisen auf das Ablaufdatum: Je weiter dieses entfernt ist, umso mehr Konservierungsstoffe enthält die Speise und umso schlechter verträglich wird sie damit

 

Kampf den Schmerzen

Rund ein Viertel der europäischen Bevölkerung leidet an chronischen Schmerzen – eine gewaltige Herausforderung für die Medizin. Mit interessanten wissenschaftlichen Erkenntnissen wartete der Internationale Schmerzkongress auf, der dieser Tage in Florenz stattfand:

  • Laut einer norwegischen Studie ist Schlafentzug besonders schlimm für das Schmerzempfinden. Frauen reagierten darauf noch deutlich stärker als Männer.
  • Wenn der Ehepartner an chronischen Schmerzen leidet, ist die Gefahr größer, selbst zu erkranken, fanden britische Forscher heraus.
  • Rauchen führt langfristig zu einer Schmerzüberempfindlichkeit, insbesondere bei Frauen.
  • Wer hungrig ist, reagiert weniger stark auf Schmerzen als satte Menschen. Hunger und Schmerz stehen offenbar in einer Art Wettbewerb in der Hirnrinde, meinen Forscher aus Liverpool.
  • Scheinmedikamente – sogenannte Placebos – bewirken in sehr vielen Fällen eine deutliche Schmerzlinderung, sofern der Patient grundsätzlich positive Erfahrungen im Hinblick auf Medikamentenwirksamkeit hat.

 

Wer hat an der Uhr gedreht?

Für unseren Biorhythmus bedeutet die Zeitumstellung durchaus eine Herausforderung, er hat schließlich seinen gewohnten Takt. Um den Körper rasch an die Veränderung zu gewöhnen und Schlafstörungen vorzubeugen, gibt es ein paar ganz einfache Mittel:

  • Am besten gehen Sie schon ein paar Tage vor der Zeitumstellung immer eine Viertelstunde früher schlafen.
  • Verzichten Sie auf ein Mittagsschläfchen und machen Sie statt dessen wenn möglich lieber einen ausgedehnten Herbstspaziergang.
  • Achten Sie auf gute und helle abendliche Beleuchtung in den Wohnräumen, dann hat schlechte Herbststimmung von Anfang an keine Chance.
  • Passen Sie Ihre Essenszeiten dem neuen Rhythmus an.
  • Und machen Sie sich auch ihr Bett richtig kuschelig und gemütlich mit warmen Decken und Kissen.

 

Farbenlehre für Gourmets

Dachten Sie, ob es Ihnen schmeckt, hängt nur davon ab, wie gut das Essen gekocht ist? Weit gefehlt. Psychologie-Wissenschaftler der britischen Oxford University haben jetzt herausgefunden, dass auch Geschirr und Besteck maßgeblichen Einfluss darauf haben, ob uns bestimmte Speisen und Getränke munden. Warum das so ist, bleibt umstritten, aber immerhin haben die Forscher nachgewiesen:

  • Joghurt schmeckt von einem Plastiklöffel besser als von einem Metalllöffel.
  • Snacks schmecken am besten von einem blauen Teller.
  • Heiße Schokolade sollte man aus einer orangen oder cremefarbenen Tasse trinken.
  • Am erfrischendsten schmecken Getränke aus einem blauen oder grünen Glas.
  • Weiße Speisen sollte man am besten auch mit einem weißen Löffel essen.
  • Rote Teller reduzieren generell den Appetit und helfen damit bei so mancher Diät.

Auch die Farbe der Speise selbst ist von Bedeutung. So steigern rote Speisen die Leistung, gelbe fördern die Konzentration, grüne beruhigen, braune vermitteln Geborgenheit und orange vertreiben Depressionen. In diesem Sinne: Lassen Sie sich’s schmecken!

 

 

Schlafen Sie gut?

Sieben oder mehr Stunden Schlaf verbessern auf lange Sicht den Gesundheitszustand deutlich. Dies ermittelte vor kurzem die niederländische Universität von Wageningen. Die optimale Schlafdauer ist freilich von Mensch zu Mensch verschieden. Und gerade Senioren kommen häufiger auch mit ein bisschen weniger Schlaf aus.

Doch was tun, wenn man wieder mal endlos wach im Bett liegt? Schäfchen zählen? Die Gesundheits-Website www.gesundheit-blog.at hat ein paar nützlichere Tipps parat:

  • Möglichst immer zur gleichen Zeit zu Bett gehen, damit die innere Uhr sich einstellen kann.
  • 4 Stunden vor dem Schlafengehen nichts mehr essen.
  • Kein Kaffee nach 16 Uhr. Stattdessen lieber ein Glas Milch mit Honig.
  • Den Mittagsschlaf auslassen.
  • Gut lüften und die Schlafzimmertemperatur auf 18 Grad absenken.
  • Vor dem Schlafengehen noch ein Entspannungsbad mit Melissen-, Baldrian- oder Hopfenzusatz.
  • Nicht auf die Uhr schauen, das setzt einen nur unnötig unter Druck.

 

Geheimtipp Ingwertee

In der beginnenden Übergangszeit ist der Körper besonders anfällig für Infektionen, warnen jetzt Österreichs Hausärzte. Wärmere Temperaturen um die Mittagszeit und mitunter doch schon eisige Kälte in den Morgen- und Abendstunden – das ist für viele Menschen keine ideale Mischung. Die Stärkung des Immunsystems ein Gebot der Stunde.

Ein ideales Mittel zur Optimierung der Abwehrkräfte gegen Viren, Bakterien & Co ist der regelmäßige Genuss einer Tasse Kräutertee. Als besonders effizient hat sich dabei die Ingwerwurzel herausgestellt. Ingwer ist vor allem in der ayurvedischen Medizin als Allheilmittel bekannt. Die Knolle wirkt krampflösend, schmerzstillend, antibakteriell und hilft nicht nur gegen Schnupfen und Husten, sondern auch gegen Übelkeit. Durch den Wirkstoff Gingerol hat Ingwer eine ähnlich vorbeugende Wirkung wie beispielsweise Aspirin. Also: Schneiden Sie vier oder fünf Scheiben einer Ingwerwurzel ab, geben Sie diese in kochendes Wasser und lassen es zehn Minuten ziehen. Ein bisschen süßen mit Honig und schon kann der Verkühlung der Kampf angesagt werden.

 

Gefährliche Parodontitis

Parodontitis, die Entzündung von Zahnbett und Zahnfleisch, tritt im Erwachsenenalter mit einer Häufigkeit von mehr als 80 Prozent auf. Damit ist sie eine der häufigsten Infektionskrankheiten überhaupt. In den meisten Fällen wird Parodontitis im Alter von 40 bis 50 Jahren erstmals diagnostiziert, obwohl Veränderungen am Zahnfleisch und Zahnhalteapparat oft schon Jahre früher vorhanden sind. Am stärksten entwickelt sich die Entzündung an den Unter- und Oberkieferfrontzähnen sowie den vorderen Backenzähnen.

Hervorgerufen wird Parodontitis durch aggressive Bakterien, die zwischen Zahn und Zahnfleisch an der Wurzel entlang in die Tiefe vordringen. Oft führen sie dazu, dass das Gewebe, das den Zahn fest verankert, abgebaut wird. Der Zahn lockert sich und geht letztendlich verloren. Diverse Faktoren – zum Beispiel hormonelle Veränderungen, Erkrankungen wie Diabetes, ein geschwächtes Immunsystem, Stress und in besonderem Maße das Rauchen – verstärken diese extrem häufige Zahnerkrankung. Eine effiziente Behandlung ist dringend zu empfehlen, denn der Zustand unserer Mundgesundheit hat einen wesentlichen Einfluss auf unser allgemeines Wohlbefinden und damit auf die Gesundheit unseres ganzen Körpers.

 

Wenn die Haut zu jucken beginnt

Ältere Menschen leiden relativ häufig an trockener Haut, manchmal fleckig, juckend oder auch fein schuppend. Mit konsequenter gründlicher Hautpflege kann man dagegen eine ganze Menge machen. Eine trockene Haut kann bereits mit normalen Feuchtigkeitssalben nach der Dusche gut behandelt werden. Daneben gibt es auch Ölbäder, rückfettende Duschöle oder Bodylotions. Als Reinigungsmittel sollten eher milde Seifen zum Einsatz kommen. Generell sollte bei trockener Haut eher kurz und kühl geduscht oder gebadet werden und auf ein allzu intensives Abtrocknen der Haut danach verzichtet werden.

Macht die Haut trotz all dieser Maßnahmen weiterhin Probleme, empfiehlt es sich, rechtzeitig einen Hautarzt zu konsultieren. In manchen Fällen kann Juckreiz nämlich auch auf organische Erkrankungen, beispielsweise der Schilddrüse, der Niere oder der Leber hinweisen oder ein Anzeichen für Diabetes sein.

 

Was tun gegen die Vergesslichkeit?

Vergesslichkeit ist nicht immer ein Anzeichen beginnender Demenz. Manchmal sind es einfach nur Schlafmangel, Stress, Sorgen, aber auch besondere Freude oder Verliebtheit, die die geistige Leistungsfähigkeit kurzzeitig ungünstig beeinflussen. Manchmal lähmen auch Einsamkeit oder mangelndes Training die Denkleistung.

Was tun? Eine aktive, gesunde Lebensweise unterstützt in jedem Fall die Gehirnfunktionen und hilft gegen die Vergesslichkeit. Damit das Gehirn seinen Aufgaben gut nachkommen kann, braucht es neben einer kontinuierlichen Herausforderung auch ausreichend Nährstoffe und Sauerstoff. Wichtig dafür: Nicht rauchen und auf regelmäßige körperliche Bewegung achten. Außerdem sollten Senioren auch im Hinblick auf ihre Gedächtnisleistung bewusst aufpassen, dass sie genug Wasser trinken. Das Durstgefühl nimmt im Laufe der Jahre nämlich erfahrungsgemäß deutlich ab.

 

Tinnitus rechtzeitig bekämpfen!

Unangenehme Geräusche im Ohr sind ein häufiges Phänomen, das mittlerweile bereits jeder vierte Österreicher schon einmal erlebt hat. Oft dauert diese Wahrnehmung nur ein paar Sekunden und verschwindet dann von selbst wieder. Sind die Geräusche aber über einen längeren Zeitraum hinweg zu hören, empfiehlt sich unbedingt ein Besuch beim Arzt. „Tinnitus“, wie dieses stark im Vormarsch befindliche Leiden genannt wird, kann nämlich durchaus chronisch werden. In diesem Fall setzt sich der Ton im Hörzentrum der Hirnrinde fest, die dortigen Nervenzellen vernetzen sich überaktiv und verankern das Geräusch auf Dauer im Gehirn.

Wie es zu Tinnitus kommt, ist nicht restlos geklärt. Hoher Blutdruck, häufiger Stress und nervliche Belastung oder Verspannungen der Nackenmuskulatur können Ohrgeräusche auslösen, aber auch Erkrankungen im Gehörgang selbst. Am besten ist es, der Ursache möglichst frühzeitig auf die Spur zu kommen. Ist der Tinnitus tatsächlich chronisch geworden, gibt es mittlerweile aber auch schon recht effektive „Klang-Therapien“.

 

Blasenentzündung – eine häufige Sommerkrankheit

Gerade im Sommer ist die Gefahr von Blasenentzündungen besonders groß, insbesondere bei Frauen. Gönnt man sich ein erfrischendes Bad, kommt es oft zu einer starken Abkühlung der Harnröhre. Dadurch verändert sich die Schleimhaut und Keime können leichter bis zur Harnblase aufsteigen. Vorsicht ist vor allem in möglicherweise keimbelasteten Badeseen geboten.

Um sich vor der ebenso lästigen wie schmerzhaften Blasenentzündung zu schützen, sollten ein paar einfache Regeln beachtet werden. So empfiehlt es sich, lange Aufenthalte in kaltem Wasser zu vermeiden und nicht auf dem kalten Beckenrand oder in feuchtem Sand zu sitzen. Ausreichend trinken ist im Sommer ohnedies oberstes Gebot. Hat man eine Blasenentzündung erwischt, müssen nicht immer gleich Antibiotika her. Oft hilft es, eine Zeit lang täglich 2-3 Liter Nieren- oder Blasentee zu trinken. Im Zweifelsfall ist es ratsam, den Hausarzt zu konsultieren.

 

Kreislaufprobleme bei steigenden Temperaturen


Ist Ihnen auch schon mal schwarz vor Augen geworden? Dann liegt das wohl am Kreislauf! Doch wie macht sich ein angeschlagener Kreislauf bemerkbar? Schwindel, Sehstörungen, Hitzewallungen, Panik, Gangunsicherheit, Herzbeschwerden, Kopfschmerzen und Schwächegefühl sind häufige Begleiterscheinungen. Dabei ist es immer wichtig die Ruhe zu bewahren und seine Mitmenschen darauf aufmerksam zu machen, damit man Ihnen rasch helfen kann.

Wie können Sie gegen Kreislaufbeschwerden vorbeugen? Durch Ausdauersport, Saunagänge, Bürstenmassagen, regelmäßige Gymnastik, kalten Unterarmgüsse, eine reduzierte Salzzufuhr und vermehrtes Trinken von klarem Wasser können Kreislaufproblemen vorbeugen. Bei extremer Hitze wie in den letzten Wochen, soll vor allem die direkte Sonne vermieden werden.

 

Vorsicht vor der Augengrippe

Eine besonders aggressive Form der Bindehautentzündung grassiert seit einigen Wochen in vielen Ländern Mitteleuropas. Typisches Kennzeichen der Erkrankung: rot unterlaufene, tränende Augen, die heftig jucken. Auslöser sind die sogenannten Adeno-Viren, die Übertragung erfolgt durch Tröpfcheninfektion. Oft reicht es für die Infektion schon, sich die Augen zu reiben, nachdem man jemanden die Hand gedrückt, eine Türklinke angegriffen oder ein gemeinsames Handtuch benützt hat, betonen die Augen-Fachärzte.

Gegen die Viren selbst gibt es keine Behandlung, die Symptome können aber sehr wohl gemildert werden, insbesondere durch abschwellende Augentropfen. Positiv wirkt sich nach Meinung der Mediziner auch der strahlende Sonnenschein aus. Hat man die „Augengrippe“ erwischt, ist in jedem Fall ein Besuch beim Augenarzt ratsam.

 

Genügend Schlaf senkt Herzinfarktrisiko

Den alten Spruch „Schlaf ist die beste Medizin“ kennt wahrscheinlich jeder. Nun aber fanden Forscher des National Institute for Public Health and Environment  und der niederländischen Universität Wageningen heraus, dass es tatsächlich einen wissenschaftlich nachweisbaren Zusammenhang zwischen ausreichendem Schlaf, einem gesunden Lebensstil und der Herzfunktion gibt. Insgesamt 14.000 Männer und Frauen unterzogen sich 10 Jahre lang dieser umfassenden Untersuchung. Die Studie zeigte, dass es bei nicht genügend Schlaf deutlich öfter zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommt.

Gesundheitsexperten empfehlen mindestens sieben Stunden Schlaf pro Nacht, regelmäßige körperliche Bewegung und eine gesunde Ernährung unter Verzicht auf Alkohol und Zigaretten.

 

Reiselust der Senioren wächst

Rund die Hälfte aller Österreicherinnen und Österreicher über 65 Jahren gehen zumindest einmal jährlich auf Reisen. 2012 war damit fast eine Million Pensionisten unterwegs, gab Statistik Austria kürzlich bekannt. Im Vergleich zu früher hat die Reiselust der älteren Generation deutlich zugenommen und wird dies – so die einhellige Meinung aller Tourismusexperten – weiterhin tun. Einziger Haken für viele: die Angst vor einem teuren krankheitsbedingten Storno. Immerhin sind zwei Drittel der Senioren von chronischen Leiden betroffen. Die gute Nachricht: Seit kurzem gibt es endlich eine Reiseversicherung, die auch bei chronischen Krankheiten eine allfällige Stornogebühr übernimmt („All Risk Med“).

 

Pflanzliche Ernährung gegen Prostatakrebs

Eine neue Studie, die im Rahmen des weltweit wichtigsten Krebskongresses in Chicago präsentiert wurde, zeigt einen Zusammenhang zwischen gesunder, pflanzlicher Ernährung und der Bekämpfung von Prostatakrebs auf. Eine besondere Rolle kommt dabei den Pflanzenstoffen Polyphenolen zu. Sie sind zum Beispiel in Granatapfel, Brokkoli, grünem Tee und Kurkuma enthalten und wirken sich positiv auf den Verlauf der Krankheit aus. Getestet und bestätigt wurde das durch einen sechs-monatigen Test mit 203 an Prostatakrebs erkrankten Menschen.

Neben der Ernährungsumstellung auf fettarme pflanzliche Vollwertkost können sich  auch die Reduktion von Stress sowie ein täglicher Spaziergang positiv auswirken. Möglichst vermieden werden sollten tierische Lebensmittel, wie Fisch, Fleisch und Milch da diese den Prostatakrebs eher fördern.

 

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